Wir haben viele Freundschaften geschlossen und würden gerne noch bleiben

30 Jugendliche aus Olsztyn/Allenstein zu Gast in Rulle

Zu Pfingsten hatten die Deutsch-polnische-Gesellschaft in der Region Osnabrück und die Kolpingsfamilie Rulle wieder Jugendliche aus Olsztyn in Polen eingeladen.

Zum 7. Mal kamen Fußballer von Stomil Olsztyn Schule No. 5 – Partnerschule der Alexanderschule – zum Inter-C-Turnier von Blau-Weiss Hollage nach Wallenhorst. Sie brachten diesmal eine zweite Gruppe Jugendlicher aus dem Kinderhilfezentrum Olsztyn mit. Dies sind Kinder, die zum Teil keine Familie mehr haben, bzw. aus sozial schwachen Familien stammen.

Für die fünf Tage hatten die Kolpingsfamilie Rulle und die DPG Osnabrück wieder ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Dazu gehörten ein Rundgang durch die Altstadt von Osnabrück, ein Besuch im Zoo und im Nettebad.

Während die Sportler die Pfingsttage auf dem Sportplatz Hollage beim C-Jugendturnier verbrachten, wurde für die Waisenkinder ein gesondertes Programm durchgeführt. Für sie waren weitere Highlights der Besuch der Feuerwehr Osnabrück und eine Kanupartie auf der Hase, wo sie lernten, dass eine Fortbewegung mit dem Boot nur im Team gut funktioniert. Nach diesem anstrengenden Tag ging es dann zur Stärkung in den Biergarten zum Alten Kloster. Danke an Franz Nieporte, der das Essen für die Kinder sponserte. Um den Austausch rund zu gestalten, gehören auch offizielle Veranstaltungen dazu. Der Besuch beim Landkreis wie der Empfang vom Bürgermeister Otto Steinkamp, verbunden mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Wallenhorst, werden von den Gästen als etwas Besonderes empfunden. Ebenfalls die Begrüßung und Verabschiedung verbunden mit einer gemeinsamen Mahlzeit zu der die Organisatoren immer Vertreter aus der Politik einladen. Dieses Jahr freute sich Christel Mysliworski den stellvertretenen Bürgermeister André Schwegmann und den Landtagsabgeordneten Guido Pott begrüßen zu dürfen.

Alle Teilnehmer, wozu auch viele Jugendliche aus Wallenhorst gehörten, waren sich am Ende der fünf Tage einig: „Es war eine tolle gemeinsame Zeit.“ Die Gäste aus Polen verabschiedeten sich mit den Worten: „Wir kommen gerne wieder.“ Durch dieses herzliche Miteinander sind in den letzten Jahren bereits viele Freundschaften entstanden.

Christel Mysliworski