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2013

2. Dezember 2013

Chor „Cantores Bertungenses“ am Grab von Kanonikus Johannes Gehrmann

Foto f       ürBerichtCantores...-auswechselngg.Foto Lindner + Mackiewicz.stawiguda13

Sehr emotional ließen sie ihr Friedenslied klingen, die Mitglieder des Chores „Cantores Bertungenses“ aus dem früheren Groß-Bertung (heute Bartag/Gemeinde Stawiguda/Ermland-Masuren), die ihren Besuch in der Partnergemeinde Wallenhorst unterbrachen, um in Hilter des Mannes zu gedenken, der in ihrer polnischen Heimatgemeinde ebenso wie im Osnabrücker Land hohes Ansehen genoss: Kanonikus Pfarrer Johannes Gehrmanngedenkstein verbrachte seine Kindheit und frühe Jugend in Groß-Bertung. Der katholische Priester starb 2004 als Ortspfarrer von Hilter T.W. und Lagerpfarrer von Hesepe. Er war 10 Jahre lang Vize-Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Osnabrück

2 herren

Im Rahmen einer kleinen Gedenkfeier ging Kirchenvorstandsmitglied Franz Westing auf seinen langjährigen Pfarrer und Freund ein Herbert Monkowski, der Vorsitzende der Kreisgemeinschaft der Allensteiner, bezeichnete Gehrmann als „sozialen Aktivisten“, der vielfältige Verständigungsaktionen initiiert habe. Neben dem Wirken im Ermland war das von ihm organisierte Treffen polnischer und deutscher Soldaten, die sich bei Kriegsbeginn als Feinde auf der Westernplatte/Danzig Foto für Bericht Canroes ... - auswechseln gg. ähnliches Foto.stawiguda16gegenüber gestanden hatten. Es war bereits 1993, als sie gemeinsam ihren Wunsch nach Aussöhnung schriftlich fixierten. In den Pfarrkirchen sowohl in Hilter wie auch in Bertung/PL erinnern Gedenktafeln an ihn.

Der Ratsvorsitzende von Stawiguda, Jan Mackiewicz und Pfarrer Dr. Grzegorz Mocarski, der Leiter des Chores, legten einen Kranz in den polischen Nationalfarben nieder, und Siegfried Keuchel von der Kreisgemeinschaft der Allensteiner überbrachte ein Trauergebinde. Rainer Lehbach, der „Ermlandpfarrer“ des Dt. Hedwigswerkes verwies ebenso wie Wallenhorsts stellvertretender Bürgermeister Alfred Lindner auf Gehrmanns „Brückenbauer-Position“.

Auf Wunsch des Stawigudaer Bürgermeisters Marcinkiewicz hatte Irmgard Vogelsang den Besuch in Hilter vorbereitet: „Wir sind stolz darauf, Johannes Gehrmann als einen der unsrigen bezeichnen zu dürfen“, so die DPG-Vorsitzende.

 

 

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28. November 2013

Die Liebe im Ghetto – Erschütternde Lesung anlässlich
des 70. Jahrestages des Aufstandes im Warschauer Ghetto

Die Liebe im Ghetto bei AmazonMarek Edelmann war einer der Anführer des jüdischen
Widerstandes im Warschauer Ghetto, ein unbequemer
Mahner. Mit nur einer Handvoll Gefährten organisierte
der damals 22jährige 1943 den kurzen, hoffnungslosen
Kampf gegen die übermächtigen Deutschen.
Edelmann lässt in seinem Buch die Erinnerungen an das
Ghetto lebendig werden. Hier rettete er Gefährten vor
der Deportation und gab unter Einsatz seines Lebens
das Untergrund-Bulletin heraus.
Hier erfuhr er aber auch Zusammenhalt im Angesicht
der Gefahr, erlebte bewegende Momente der Liebe,
der Verbundenheit zwischen Eltern und
Kindern, zwischen jungen und älteren Liebenden.


Edelmann erzählt in „Die Liebe im Ghetto“ seiner Gefährtin aus dem liberalen
Solidarnosc-Mileu Paula Sawicka, wonach ihn bisher noch niemand gefragt hatte:
Liebesgeschichten aus dem Warschauer Ghetto, wahre Begebenheiten.

Das, was Elke Schwirtz beim November-Stammtischelke schwirtz
der Deutsch-Polnischen Gesellschaft vortrug,
die Kurzberichte von Kämpfenden und Liebenden,
war erschütternd.

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16. Oktober 2013

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11.Oktober 2013

Unter dem Motto „Meine Sicht auf Polen“ referiert

ULRICH F. KASTILAN aus Rheinbach-Ramershoven

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Ulrich F. Kastilan ist Maler, Grafiker und Bildhauer.2010 verließ er nach vier Jahrzehnten die Deutsche Bundeswehr als Oberst i.G., Fallschirmjäger, Hubschrauberpilot, Kommandeur des Heeresfliegerregiments in Niederstetten und Verteidigungsattaché an der Deutschen Botschaft in Warschauwaren Stationen in seinem beruflichen Leben. Er spricht polnisch und russisch. In vielen Ausstellungen in polnischen und deutschen Museen wurden seine Bilder und Skulpturen ausgestellt.

Ulrich F. Kastilan wird einen ganzheitliche, aber sehr individuelle Präsentation Polens vornehmen, wobei er die Kunst zum „bildnerischem Fabulieren“ perfekt beherrscht.

Überzeugen Sie sich: Freitag, 11. Oktober 2013 – 19.00 Uhr

in Dulings Hof in Wallenhorst, Drosselweg 2

Es wird ein Kostenbeitrag von 5 Euro erhoben.
Zudem werden Getränke bereitgehalten.

Anmeldungen unter 05407 860666 wünschenswert, aber nicht zwingend.

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15. September 2013

Zum Tag der Begegnungen im Rahmen der Interkultur hatten sich erneut Tausende von Osnabrückern unterschiedlichster Herkunft zusammengefunden. Auch die Deutsch-Polnische Gesellschaft nutzte die Stunden für Informationsgespräche, Mitgliederwerbung und Kontakte zu anderen Gruppen.

inter.kult - Hü,Man,Szecz,Kramer

Mit dabei:
Werner Hülsmann (Integrationsbeauftragter des Landkreises Osnabrück, Jadwiga Mangold (DPG-Mitglied), Bogdan Szczgiel (Vorstand Patria) und Ehepaar Gisela und Heinz Kramer (DPG-Vorstand).

inter-kult-Ba,Vo,Mai,Eh,Man

 

Das Vorbereitungsteam der DPG: Udo Bartholomäus, Irmgard Vogelsang, Gerd Maibauer, Rainer Ehrnsberger (alle Vorstand DPG) und Jadwiga Mangold

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14. September 2013

Zur Verleihung des Kulturpreises Schlesien 2013 fanden sich am 14. 9. 13 300 Interessierte, vorwiegend deutsche und polnische Schlesier im Schloss Bückeburg ein Der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius zeichnete die Preisträgerinnen und –träger aus. Die Hauptpreise gingen an die Soloharfenistin Prof. Helga Storck, die in Mechtal/Oberschlesien geboren wurde, und den Musikschaffenden in Breslau eng verbunden ist und an den Direktor des Kupfermuseums in Liegnitz, Anrzej Nidzielenko. Die mit vielen renommierten Symphonie-Orchestern weltweit präsente Harfenistin begeisterte die Zuschauer mit ihrer Vorstellung.

Pistorius mit Hauptpreisträgerin_u._Laudatoren

 

Innenminister Boris Pistorius präsentierte die beiden Hauptgewinner und ihre Laudatoren.

EhepaarMilde,Vogelsang

 

Alle Jahre wieder trifft man sich – vereint in der Verbundenheit zu Polen– und natürlich besonders zu Schlesien: der frühere Landtagspräsident Horst Milde (gebürtiger Breslauer) mit seiner Frau Brigitte und seine langjährige Landtagskollegin Irmgard Vogelsang. Die Osnabrücker DPG-Vorsitzende wurde begleitet von Jadwiga Mangold.

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2. August 2013
inter.kult 2013 – Motto: verschiedene Ansichten – eine Stadt

LogoInterkult

Am 3. September wird die “inter.kult 2013 – Wochen der Kulturen”, die vom 3. bis 26. September in der Friedensstadt Osnabrück stattfindet, im Lutherhaus eröffnet.

Das Gesamtprogramm der “Wochen der Kulturen – inter.kult 2013” ist in einer Broschüre nachzulesen. Sie liegt unter anderem im Rathaus, in der Tourist-Information, in Geschäften und der Gastronomie sowie an weiteren öffentlichen Orten aus. Sie kann auch unten heruntergeladen werden.

Das Fest der Kulturen findet am Sonntag, 15. September, von 13 bis 19 Uhr auf dem Markt vor dem Rathaus statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet über den Tag hinweg ein buntes interkulturelles Bühnen- und Aktionsprogramm sowie zahlreiche Spezialitäten- und Informationsstände, wo auch die Deutsch-Polnische Gesellschaft der Region an ihrem Informationsstand zu finden ist. Wir halten umfangreiche Materialien für alle Besucher zur Verfügung.

Powitanie – Witam !

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03. August 2013

schlesierpreis

Verleihung des 37. Kulturpreises Schlesien
am 14. September 13 im Bückeburger Schloss

schlesierpreis logo

Der Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen wird seit 1977 verliehen. Er wurde seinerzeit von der Landesregierung gestiftet als Zeichen der Verbundenheit mit den in Niedersachsen lebenden Schlesierinnen und Schlesiern. Mit dem Preis sollten die Leistungen von Kulturschaffenden gewürdigt werden, die entweder aus Schlesien stammen oder deren auszuzeichnendes Werk Bezüge zu Schlesien aufweisen.

Seit 1991 hat sich die Niedersächsische Landesregierung das Ziel gesetzt, getragen von dem Gedanken der Verständigung und Aussöhnung zwischen den Deutschen und Polen, durch die Verleihung des Kulturpreises Schlesien die gemeinsame Pflege und Weiterentwicklung des Kulturgutes Schlesien zu fördern. Seitdem können auch polnische Künstlerinnen und Künstler, die in Schlesien wohnen, den Preis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Literatur, der bildenden Kunst und der Musik erhalten. Er hat sich zu einem festen Bestandteil der deutsch-polnischen Verständigung entwickelt und ist im besonderen Maße geeignet, die freundschaftliche Entwicklung voranzutreiben.

Der Kulturpreis Schlesien besteht aus zwei gleichwertigen Preisen, die mit je
4000 € dotiert werden. Es kann ein Sonderpreis in Höhe von 3000 € vergeben werden. Die Preisverleihung nimmt der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport vor.

Die Veranstaltung findet jährlich wechselnd in Niedersachsen oder Niederschlesien statt. Am Samstag, 14. September 13, fahren wir zur Verleihung nach Bückeburg. Interessenten sollten sich unter 05407/860666 melden.