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2012

Donnerstag, 1. 3. 2012 – 19.30 Uhr
Renaissance-Saal des Steinwerkes Ledenhof, Am Ledenhof 3-5

Harry Jahns: „Von Lodz nach Bad Iburg“
Autobiographische Erinnerungen

Harry Jahns wurde 1933 in Lodz (später: Litzmannstadt) geboren, wo seine Familie seit mehreren Generationen lebte

Die Familie erlebte den Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen. Harry Jahns berichtet in seinem Buch „Von Lodz nach Bad Iburg“ u.a. über den Lebensalltag der „Volksdeutschen“ in Polen. Neben heiteren und tragischen Familiengeschichten finden sich lebendige Erinnerungen an die Flucht vor der russischen Armee im Winter 1945 bei minus 21 Grad Celsius auf offenem Pferdewagen und an die Aufnahme im Westen.Die Erinnerungen umfassen aber auch die Jahre als Musikstudent, einen Aufenthalt als Stipendiat in Ankara sowie umfangreiche Reisen in die Türkei. Die Tätigkeit als Lehrer in Badbergen und als Schulmusiker in Bad Essen und Bad Iburg findet ebenso Erwähnung wie die Gründung der „Iburger Schlosskonzerte“ – eine höchst individuelle wie lebendige Rückschau auf ein facettenreiches Leben, dessen Bogen sich von Lodz bis Bad Iburg spannt. Jahns ist künstlerischer Leiter der Schlosskonzerte Bad Iburg. Er war 1996 erster Träger des Bad Iburger Courage-Preises, der an Personen und Einrichtungen verliehen wird, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Kommentar dazu: Menschen wie Harry Jahns, die auf ihrer Flucht im Osnabrücker Land ankamen, haben die Region bereichert und wesentlich zu ihrer Lebensfülle beigetragen.

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Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Osnabrück lädt herzlich zum
Dia-Vortrag von Jan Szurmant ein:

„Warschau im Wandel

dynamischer Aufbruch ins 21. Jahrhundert“

Dienstag, 21. Februar 2012, 20.00 Uhr

Kulturzentrum „Lagerhalle“ Osnabrück, Rolandsmauer 26

Jan Szurmant

Polens Hauptstadt Warschau ist eine der sich am schnellsten verändernden Metropolen Europas. Harte Schnitte, krasse Gegensätze und spannende Widersprüche ergeben eine aufregende Mischung. Weitgehend abgelegt wurde die tragische Geschichte, es dominiert stattdessen eine optimistische Aufbruchstimmung, befeuert vom polnischen Wirtschaftswunder der letzten Jahre. Nirgendwo zeigt sich dies so deutlich wie bei den himmelstürmenden Wolkenkratzern, die Warschaus Skyline immer deutlicher prägen. Doch auch an der Kultur wird nicht gespart. So sind allein im ersten Jahrzehnt des neuen Millenniums drei Museen entstanden, die auch im europäischen Vergleich neue Maßstäbe setzen, zwei weitere, nicht weniger eindrucksvolle Museen warten auf ihre Eröffnung. Keine Frage, Warschau blickt hoffnungsfroh ins 21. Jahrhundert.

Im Vortrag sollen Fotos, Erzählungen, Musikbeispiele, Modelle zur Stadtentwicklung sowie ernsthafte, kritische und amüsante Anekdoten helfen, die aufregende Metropole kennen zu lernen.

Wir erheben eine Teilnahmegebühr von 5,00 € (Schüler etc. 3,00 €)

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