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2011

Festvortrag zum Tag der Deutschen Einheit: Montag, 03. Oktober 2011 um 11.00 Uhr Europa sieht Deutschland Über die Entwicklungen im polnisch-deutschen Verhältnis seit dem Fall des “Eisernen Vorhangs” und Deutschlands Rolle im vereinten Europa spricht Prof. Dr. Irena Lipowicz, ehem. Botschafterin Polens. Sie gilt als eine der renommiertesten Verwaltungs- und Verfassungsrechtlerinnen Polens, die mit ihren Beiträgen weit über die Grenzen ihres Landes hinaus wirkt. Als Würdigung ihrer großen Verdienste wurde Prof. Dr. Irene Lipowicz durch den Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück in 2009 die Ehrendoktorwürde verliehen. Einzelheiten bezüglich Anmeldung werden in der NOZ veröffentlicht und können kurzfristig unter 05407/860666 erfragt werden. Ort: Kreishaus Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück

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Montag, 26. September 2011 um 20.00 Uhr Auf der Suche nach dem Glück Polnische und deutsche Märchen vom Aufbruch und Ankommen Wenn Sterne vom Himmel fallen, Hähne zum Aufbruch gesattelt werden und junge Burschen mit dem Wind reisen, dann macht sich die Erzählerin Sabine Meyer mit ihren Geschichten auf die Suche nach dem Glück. Da verlassen Heldinnen und Helden ihre Heimat und nehmen so manches Abenteuer, so manche Not und so manches Leiden auf sich, um das zu finden, was unser Leben reich macht: das Glück! Die Erzählerin Sabine Meyer nimmt mit ihren Erzählungen ihr Publikum mit auf den Weg in die dunklen Wälder, auf hohe Berge und in den fernen Himmel. Auf ihrer Wanderung verbindet sie dabei mit ihren Worten das Träumen und den Mut des Aufbruchs mit dem glücklichen Ankommen. Ort: Renaissance-Saal, Steinwerk Ledenhof, Am Ledenhof 3-5, 49074 Osnabrück Eintritt: EUR 7,00, ermäßigt EUR 5,00 Veranstalter: Literaturbüro Westniedersachsen e.V. in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in der Region Osnabrück und dem Erzähltheater Osnabrück

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18. September 2011

Weiß-Rote Fahnen wehten beim Fest der Kulturen auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus der Stadt Osnabrück am Stand der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, der ständig umlagert war.

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Kulturpreis Schlesien 2011 des Landes Niedersachsen am 3.September 2011 in Goslar verliehen.

Er geht an den Schriftsteller Matthias Kneip und de Bildhauer Stanislaw Wysocki

Dieses gab Niedersachens Minister für Inneres und Sport, Uwe Schünemann, bekannt. Der Schriftsteller Matthias Kneip und der Bildhauer Stanislaw Wysocki wurden von einer unabhängigen Jury aus Deutschland und Polen gewählt. Einen Sonderpreis erhält der Journalist und Herausgeber Alfred Theisen.
Der 1977 ins Leben gerufene Kulturpreis Schlesien dient der Würdigung von Künstlern, die entweder selbst aus Schlesien stammen oder deren Werk Bezüge zu Schlesien aufweist. Die beiden Hauptpreise sind mit je 4000 Euro und der Sonderpreis mit 3000 Euro dotiert.
Dr. Matthias Kneip gehört zu jener Generation von Deutschen, deren Familien eine Prägung im ostdeutschen Kulturraum durch Vertreibung oder Spätaussiedlung erhalten haben. Seine Eltern stammen aus Oberschlesien und kamen in den fünfziger Jahren in die Bundesrepublik
Er hat eine Vielzahl von Büchern mit Gedichten, Aphorismen und Erzählungen veröffentlicht, sowohl in deutscher als auch in polnischer Sprache. Seine Lesungen und Vorträge an polnischen und deutschen Schulen sind ein wichtiger Beitrag zur Verständigung zwischen Deutschen und Polen.
Stanislaw Wysocki, 1949 in Elk geboren, ist Bildhauer. Er spräsentierte seine Werk sei 1984 in 90 Ausstellungen in Deutschland, Polen, Dänemark, Schweden, Österreich, Tschechien, England, Italien, Türkei und Frankreich. Von Beginn an formt der Künstler weibliche Körper. Seine Figuren tragen Frauennamen oder heißen wie verschiedene Lebenssituationen: Verlangen, Berührung, Erwartung. Wysocki hat auch die Skulptur „Silesia” geschaffen, die bei der Verleihung des Kulturpreises Schlesien verliehen wird.
Alfred Theisen 1959 in Volkesfeld in der Eifel geboren Er war ab 1990 in der Bundesgeschäftsstelle der Landsmannschaft Schlesien für die inhaltliche Gestaltung von 14 schlesischen Heimatzeitungen verantwortlich. 1998 gründete er in Görlitz den Senfkorn-Verlag, der die unabhängige Zeitschrift „Schlesien heute“ herausgibt. Mit seiner von großem Idealismus getragenen Arbeit ragt er nicht nur in der Berichterstattung, sondern auch in der so wichtigen Meinungsbildung heraus. Mit seinem nachhaltigen Engagement hat er sich für die deutsch-polnische Verständigung in hohem Maße verdient gemacht.
Sowohl Minister Uwe Schünemann als auch der schlesische Vizemarshall Marek Lapinski würdigte die Preisträger, die sich in unterschiedlichen Positionen für Schlesien engagieren oder im deutsch-polnischen Sinn Hervorragendes geleistet haben.

Die Verleihung des Kulturpreises war mit einem interessanten Begleitprogramm verbunden. An den Feierlichkeiten nahmen erneut Vertreter der Osnabrücker DPG teil.

Dr. Maciej Lagiewski, Direktor der Breslauer Museen und Kultur- und Geschichtsexperte (Bundesverdienstkreuzträger) organisiert als Jury-Mitglied seit Beginn im Auftrage der Regierungen der Wojewodschaft Wroclaw und des Landes Niedersachsen

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Meisterkonzert
Arenshorster Kirche, Bohmte
Sonntag, 13.03.2011 – 18.30 Uhr

mit dem

Szymanowski-Streichquartett

Andrej Bielow, 1. Violine Vladimir Mykytka, Viola Grzegorz Kotow, 2 Violine Marcin Sienawskie, Violoncello

Es handelt sich um den Höhepunkt der Arenshorster Konzertreihe 2010/2011.
Die polnischen und ukrainischen Spitzenmusiker bieten Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Karol Szymanowski u.a. – Das Konzert ist eintrittsfrei, am Ausgang wird jedoch um eine Spende für den Arenshorster Kulturring gebeten.

Musik- und Polenfreunde sind herzlich eingeladen.

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Ausstellung „Auf den ersten Blick“ im martini|50

Magazindesign aus Polen 3. Febr. bis 20. Febr. 2011, do + so

Am 3. Februar 2011 eröffnet im martini|50 die Ausstellung „Na pierwszy rzut oka – Auf den ersten Blick“. In dem Ausstellungsprojekt wird eine Auswahl preisgekrönter charakteristischer gegenwärtiger Magazincover des polnischen Pressemarkts gezeigt.

Zu sehen sind Zeitschriften mit wegweisendem Design und gestalterischer Vielfalt, wie „Polityka“, „Architektura i Biznes“, „2+3D“ und „Lampa“.

Die Eröffnungsrede wird Prof. Lex Drewinski halten, international geschätzter polnischer Plakatkünstler und Professor für Grafikdesign, Konzept und Entwurf an der Fachhochschule Potsdam.

Nach der Eröffnungsveranstaltung können Besucher die Ausstellung bis zum 20. Februar 2011 donnerstags von 15-19 Uhr, sonntags von 11-17 Uhr oder nach Vereinbarung besichtigen. Seit der politischen Wende hat sich das Design für Zeitungen und Magazine in Polen sichtbar verändert.

Ausstellungsort:

martini|50 – Forum für Architektur und Design

Martinistraße 50

49078 Osnabrück

www.martini50.de, Tel. 0541-4089510

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