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Stammtischtermine 2013

Wann?              an jedem 4. Donnerstag im Monat, 19.00 Uhr

Wo?                   Kultur- und Kommunikationszentrum Lagerhalle,

                           Osnabrück, Rolandsmauer 26

Stadtplan / Anfahrt Lagerhalle

Donnerstag, 28. November
„Die Liebe im Ghetto“ – Wir hören Ausschnitte aus dem Buch von Marek Edelmann, der einer der Anführer des jüdischen Widerstandes gegen die deutschen Nazi-Besatzer im Warschauer Ghetto war und diskutieren die Geschicke der polnischen Juden anlässlich des 70. Jahrestages des Auftandes im Ghetto.

Donnerstag, 24. Oktober

“Erntedank – dziękczynienie“ – Referentin ist die Kreisvorsitzende des Landfrauenverbandes Osnabrück-Land, Almut Detert aus Schledehausen

 Donnerstag, 26. September

statt des Stammtisches: Aufbruch von Vorstandsmitgliedern zum Partnerschaftsfestival der Landkreise Olsztyn und Osnabrück in Olsztyn/PL

Juli + August = Sommerpause

Donnerstag, 27. Juni

allgemeiner Gedankenaustausch

 Donnerstag, 23. Mai

statt des Stammtisches: Abschiedsabend mit polnischer Fußballer-Jugend, deren Teilnahme am Internationalen Pfingstturnier in Wallenhorst-Hollage durch das finanzielle und zeitliche Engagement von DPG-Mitgliedern möglich wurde

Donnerstag, 25. April

Bericht über „Kreuzfahrt im Schneckentempo“ – von Breslau nach Berlin

Improvisation wegen Hochwasser brachte Gelegenheit zum Besuch von Trebnitz, Schweidnitz, Fürstenstein und Blüchersruh

Referentin: Irmgard Vogelsang

Donnerstag, 28. März

ausgefallen wegen Karwoche/Ostern

Donnerstag, 28. Februar
Die Teilnehmer brachten Wünsche an 2013 ein. Die geplanten Aktivitäten für 2013 wurden lebhaft diskutiert..

Donnerstag, 24. Januar
Polnische Volksmärchen
sind voll von allgemein verbreiteten Stoffen Europas und Asiens sowie von spezifisch polnischen Motiven.Tiermärchen, Zaubermärchen sowie legendartige Märchen und Aberglauben waren das Thema bei unserem Treffen. Referentin: Elke Schwirz

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26. Januar
Benefizlauf Osnabrück-Wallenhorst, Zwischenbericht des Aktions-Teams

23. Februar
Wie leben unsere polnischen Mitbürger im Osnabrücker Land?
Von Jaworzno über Hamburg nach Osnabrück
führte der Weg einen jungen Studenten.
Bei den letzten Kommunalwahlen nahm er seine Bürgerpflicht als Europäer so ernst,
dass er als Pole für ein deutsches Kommunalparlament kandidierte.

22. März
Polen vor der Fußball-Europameisterschaft

26. April
Zwischenbericht zum Benefizlauf nach Warschau

24. Mai
Vom Dialog zum Miteinander – Teilnehmer berichten vom Seminar in Kreisau

28. Juni
Auf Schusters Rappen in sieben Tagen von Osnabrück nach Warschau – Organisatoren und Teilnehmer berichten

Juli + August  SOMMERPAUSE

27. September
Partner- und Freundschaftsbesuch im polnischen
Teil von Pommern und Ostpreußen

25. Oktober
Herbstliches Miteinander

22. November
Advents- und Weihnachtsbräuche in Polen

Adventliche und weihnachtliche Stimmung breitete sich beim November-Stammtisch In der Lagerhalle in Osnabrück aus, als die Ärztin Jadwiga Mangold aus Melle-Gesmold, die zuvor in Posen/Poznan gelebt und gearbeitet hat, beim Stammtisch polnische Weihnachtsbräuche vorstellte und Gedichte verlas.

Dezember WEIHNACHTSPAUSE

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DPG-Stammtisch am 23. Februar 2012
Von Jawor über Hamburg nach Osnabrück

Milosz Matusiak (25 J.) Jura Student

berichtete beim Stammtisch der DPG

über seine Erfahrungen zwischen

Deutschland und Polen

Sind  es vielleicht seine polnischen Wurzeln, dass Milosz Matusiak so gar nicht dem Klischee eines Jurastudenten im 9. Semester entspricht? Kursieren doch über Jurastudenten vor allem zwei Klischees: zum einen, dass sie versnobt sind und zum anderen, dass sie Stehkragenhemden und Designerschuhe tragen. Nicht so Milosz Matusiak, mit seiner legeren Kleidung, den zum Zopf gebundenen langen Haaren und seinem Rucksack entspricht er eher einem ganz typischen Studenten.

Seine Mutter war 1988 aus Jawor in Niederschlesien nach Hamburg gekommen, wo sie als Krankenschwester in einer Klinik eine Anstellung gefunden hatte. Bald folgte auch der Vater, der als Bauingenieur arbeitete. Milosz und sein Bruder wurden in Hamburg geboren. Ihren Kindern wollten die Eltern die Möglichkeit einer guten Ausbildung geben, das war ihr Motiv für die Umsiedlung von Polen nach Deutschland. Nicht immer ganz einfach für die junge Familie, doch Milosz erinnert sich an eine unbeschwerte Kindheit in Hamburg.

Die Umsiedlung seiner Eltern nach Deutschland sieht er selbst mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Seiner polnischen Seite ist er sich bewusst, auch wenn er in Deutschland aufgewachsen ist. Polnisch spricht er meistens nur, wenn er die Verwandtschaft in Jawor besucht. Jawor ist eine Kreisstadt in Polen, etwa 70 Kilometer westlich von Breslau, geprägt durch das landwirtschaftliche Umfeld mit Kleinbauern. Touristen ist Jawor (früher Jauer) bekannt durch die 5500 Menschen fassende ev. Friedenskirche „Zum hl. Geist“.

Milosz Matusiak verkörpert sympathisch die junge Generation. Er sieht sich als Europäer, ist politisch engagiert und  kandidierte in 2011 für den Stadtrat in Osnabrück. Schwerpunkt seines Studiums ist das Arbeitsrecht. Wie die Zukunft für ihn aussieht, wird sich zeigen, das erste Staatsexamen hat er bestanden. In Osnabrück lebt er gerne: “Das Leben hier ist überschaubar – auch als Student”. Als Friedensstadt eigne sich Osnabrück insbesondere für Begegnungen und persönliche Kontakte, auch zum besseren Kennenlernen von Menschen aus den Nachbarländern.

In Deutschland liegt die Anzahl der Personen mit ausschließlich polnischer Staatsbürgerschaft bei 384.808 (2007), während die Menschen mit sowohl polnischer als auch deutscher Staatsbürgerschaft auf 1,2 Millionen beziffert wird. Die meisten leben im Ruhrgebiet und in Ballungszentren wie Hamburg, Berlin und München sowie seit dem EU-Beitritt 2004 vermehrt im deutsch-polnischen Grenzgebiet.

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22.09.11 – Polen im Sommer – Teilnehmer berichten von ihren jüngsten
Polenbesuchen
27.10.11 – Probleme mit Polen – wo drückt der Schuh?
24.11.11 – Maczkow – ein polnischer Ort im Emsland